Löst LPD zukünftig LCD und LED-Bildschirme ab?

Nachdem sich über Jahrzehnte hinweg der Röhrenbildschirm als Standard gehalten hat, kamen in den letzten Jahren immer neue Technologien zum Einsatz. Plasma-, LED und LCD-Bildschirme haben die in die Jahre gekommene und sehr sperrige Bildröhre stark zurückgedrängt. Und schon scheint wieder eine neue Technologie Einzug zu halten: Laser Phosphor Display, kurz LPD.

Das kalifornische Unternehmen Prysm Inc. kündigt LPD-Geräte an, die nach Angaben von Prysm bis zu 75 % Strom gegenüber herkömmlichen Bildschirmen sparen soll. Außerdem sollen LPD keine Schadstoffe wie z. B. Quecksilber enthalten.
Prysm verspricht zudem eine bessere Bildqualität gegenüber herkömmlichen Bildschirmen.

Und so funktioniert LPD: Laserstrahlen werden über Spiegel auf die einzelnen Pixel geleitet, um die rote, blaue oder grüne Farbe zu aktivieren. Der Phosphorbildschirm soll für ein flimmerfreies Bild sorgen, da Phosphor nachleuchtet. Zudem wird die Bildfrequenz von Prysm mit 240 Hz angegeben. Eine Hintergrundbeleuchtung soll dabei nicht notwendig sein, da die Helligkeit durch den Laser beliebig skalieren soll.
Auch die Größe des Bildschirms soll beliebig variierbar sein.
Als Einsichtwinkel gibt Prysm 180° an.

Link zur Herstellerseite: http://prysm.com