GTX480 fürs Notebook

NVidias aktuelles Flagschiff, die GTX480 ist eine Karte, die zweifelsohne Rekorde bricht. Neben dem Geschwindigkeitsrekord für Single-GPU-Grafikkarten stellt sie auch einen Negativrekord in Sachen Verbrauch unter den Singel-GPU-Karten auf.

Um so gespannter darf man daher wohl auf die jetzt angekündigte Notebook-Version der GTX480 sein. Eins dürfte jedoch wohl klar sein: mit der Leistung Desktopvariante wird diese Mobilgrafikeinheit vermutlich nicht vergleichbar sein, auch wenns der Name vermuten lässt. Um in einem Notebook betrieben werden zu können, muss der Maximalverbrauch sicherlich im dreistelligen Wattbereich unter dem der GTX480 liegen.

Viel ist über die neue Grafikeinheit bisher nicht bekannt. Die Angabe von 2 GB Speicher vom Typ GDDR5 ist bisher bekannt und deutet auf 128 bit oder (wahrscheinlicher) 256 bit speicheranbindung hin. Die von den Desktopablegern bekannten 320 Bit (GTX470) und 384 Bit (GTX480) würden mit 2 GB Speicher nicht passen.

Der Chip soll DX11 unterstützen und in 40nm gefertigt sein, womit man auf jedenfall einen umgelabelten, leicht modifizierten Grafikchip, wie es beispielsweise bei der GTX280m der Fall war, ausschließen kann. Die Leistungsaufnahme wir mit 100 Watt angegeben. Platz findet die Grafikeinheit in einem MXM 3.0b Einbauschacht.

Eine denkbare Möglichkeit wäre eine Niedrigvoltversion des GF104. Es ist aber auch denkbar, dass sich dahinter ein völlig anderer Chip verbirgt, der speziell für das Notebooksegment entwickelt wurde. So basierten auch Intels Pentium M-CPUs seinerzeit nicht auf der Stromhungrigen Netburstarchitektur der Desktop Pentiums (Pentium IV/D), sondern waren eine Eigenentwicklung auf Basis des Pentium III, die letzten Endes den Vorläufer der Core-Architektur bildeten.