Der HWMAG Grafikkartenvergleich

Bei der Fülle der aktuellen Grafikkarten ist es heute schwer, den Überblick zu behalten. Darum hat unser Redakteur Alex einen Haufen Testberichte miteinander verglichen und einen Leistungsvergleich zu den bekanntesten Grafikkarten aus diesem und den letzten Jahren erstellt.

Seit langem ärgere ich mich immer wieder mit einem Thema rum:

Wieviel Leistung besitzt meine alte Grafikkarte gegenüber einer bestimmten Neuen?

Lohnt sich ein Upgrade oder warte ich noch eine Generation ab. Im Endeffekt muss jeder Anhand der aktuellen Leistung seines Computers bestimmen, ob er ein Upgrade benötigt oder nicht.

Steht es dann fest, dass eine neue Grafikrakete in den Computer eingebaut wird, dann stellt sich immer noch die selbe Frage:

Welche Grafikkarte lohnt sich überhaupt als Upgrade?

Hier die Liste der aktuellen Grafikkarten in einem Leistungsvergleich.

Alle Dual-GPU (CF, SLI) Karten werden in einer dunkleren Farbe dargestellt.


Zum Ablauf des Vergleichs:

Insgesamt wurden 314 verschiedene Tests mit 148 verschiedenen Grafikkarten betrachtet und dabei 3.671 Grafikkartenratings verglichen.
Im Durchschnitt wurde bei dem Vergleich mehrerer Tests miteinander ein maximaler Unterschied von 8,2% in den Ergebnissen festgestellt.
Alle Einzelergebnisse mit einer Abweichung von mehr als 10 % wurden nicht in die Ergebnissliste mit einberechnet.

Als Hauptvergleichskarten wurden

  • ATI Radeon HD 5870 (175 mal)
  • ATI Radeon HD 6970 (172 mal)
  • ATI Radeon HD 6870 (162 mal) 
  • Nvidia GeForce GTX 580 (208 mal)
  • Nvidia GeForce GTX 570 (163 mal)
  • Nvidia GeForce GTX 460 (158 mal)

gewählt. (Die Zahl in Klammern gibt die Anzahl an Vorkommen dieser Karte in den verschiedenen Tests an)
Diese Karten kamen jeweils in besonders vielen verschiedenen Test vor und eigneten sich demnach am besten um die einzelnen Tests in Relation setzen zu können. In der Berechnung des Relationsfaktors(*) wurden diese Karten deshalb doppelt bewertet.

Im Durchschnitt konnte der Relationsfaktor auf Grundlage von ~92% der am jeweiligen Test teilgenommener Karten berechnet wurden, da die Karte bereits mit einem Wert vorkam. Im Klartext: Für 92% der Karten konnte in jedem Test ein Relationsfaktor gebildet werden.

(*) Der Relationsfaktor wurde berechnet indem die Ergebnisse zweier Tests verglichen wurden. Bsp.:

Karte A erhält in Test 1 – 100 Punkte
Karte B erhält in Test 1 – 50 Punkte

Karte A erhält in Test 2 – 200 Punkte
Karte C erhält in Test 2 – 100 Punkte

An diesem einfachen Beispiel kann man erkennen, dass Karten B und C in etwa gleich schnell sind. Dafür wird aufgrund der Unterschiedlichen Ergebnisse von Karte A der Relationsfaktor 2 (Karte A: Punkte Test 2 / Punkte Test1) gebildet und alle Punkte von Test 2 durch diesen Faktor geteilt.

letztes Update: 07.01.2014