NVidia warnt Abnehmer vor “Fälschungen”
NVidia hat seine Abnehmer gewarnt, derzeit nur bei autorisierten Partnern Grafikchips abzunehmen, da zahlreiche umgelabelte Grafikchips im Umlauf seien. Dadurch, dass heutzutage viele Chips auf einer jeweils größeren Ausbaustufe basieren, ist es leicht, diese zur höheren Ausbaustufe umzukennzeichnen. So können selbst Endkunden immer wieder Produkte zu “größeren” Versionen umflashen. Es lassen sich beispielsweise häufig bei AMD PhenomII X2 und X3 CPUs alle vier Kerne freischalten, womit man eine AMD PhenomII X4 CPU erhält, die ersten Versionen der Radeon HD6950 lassen sich sehr häufig per Bios-Flash zu einer Radeon HD6970 umflashen und die GeForce GTX465 oft zur GTX470.
Hierbei sollte man aber bedenken, dass die Produkte für niedrigere Werte getestet wurden und nicht selten “B-Ware” für kleinere Modelle verwandt wird. So ist bei der GTX465 häufig mehr Volt erforderlich, um die Werte der GTX470 zu erreichen als bei der echten GTX470, was der Qualität der Grafikchips zuzuschreiben ist. Und davor warnt NVidia nun offiziell. Scheinbar wollen dubiose Zwischenhändler mit den billigeren Chips hohe Gewinne erwirtschaften, indem sie diese als das höherwertige Produkt verkaufen. Hier besteht aber laut NVidia die Gefahr, dass die Produkte häufig die höheren Anforderungen nicht dauerhaft erfüllen können und es so zu vermehrten RMA-Quoten kommen und aufgrund der schlechteren Qualität das Kundenvertrauen beschädigt werden könnte.
Quelle: XbitLabs

