Fehlerhafte Sandy-Bridge-Chipsätze von Intel

Intels jüngste 6er Chipsatz-Serie weißt einen Fehler im SATA-Controller auf. So soll mit der Zeit die Leistung der SATA II (3 Gb/s) Ports abnehmen. Dieser Defekt kann sich durch eine fehlerhafte Kommunikation mit den SATA-Geräten oder durch eine gescheiterte Identifikation mit den jeweiligen Geräten bemerkbar machen. Wie gesagt sind nur die SATA II Ports und nicht die zwei SATA III Ports von dem Fehler betroffen.


Zudem soll sich die Fehlerwahrscheinlichkeit in Grenzen halten. Laut ersten Schätzungen sollen etwa 5% der bisher ausgelieferten H67 und P67 Chipsätze davon betroffen sein. Außerdem soll der Fehler erst einen Monat nach Verwendung oder in den darauf folgenden 35 Monaten auftreten.

Für diejenigen, die ohnehin nur zwei SATA-Ports benötigen, können sich die Abwärtskompatibilität von der SATA-Schnittstelle zu Nutze machen, wenn sie zwei SATA II Geräte an den beiden SATA III Ports anschließen.
Der Umtausch wird aufgrund des Fehlers problemlos möglich sein. Intel soll diesen nämlich bereits behoben haben – es sei nur eine kleine Anpassung einer Metalllage im Chipsatz nötig gewesen – und Ende Februar sollen die ersten Mainboards mit den überarbeiteten Chipsätze ausgeliefert werden.

Der Umsatzrückgang hält sich laut Intel in Grenzen, denn die Chipsätze für den umsatzstärksten Notebookbereich (mit einem Dual-Core i3-2000) wurden noch nicht freigegeben und so können die i3-Notebooks sofort mit dem überarbeiteten Chip versorgt werden. Das hat jedoch auch zur Folge, dass Intel den Termin zum 20.02. nicht mehr einhalten kann.

Quellen:
computerbase.de
heise.de

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