Multicoreunterstützung für CPUs schreitet vorran
Aktuell machen GPUs den CPUs bei aufwendigen Berechnungen im professionellen Bereich durch GPGPU (General Purpose Computation on Graphics Processing Unit) immer mehr Konkurrenz. Der Vorteil der GPU besteht dabei vor allem in der hohen Shaderzahl gegenüber der geringen Zahl der CPU-Kerne, was eine extrem hohe Paralisierung von Berechnungen ermöglicht.
Doch genau dieser Vorteil schwindet durch den aktuellen Trend, immer mehr Rechenkerne in einer CPU unterzubringen. Bis zum Pentium 4 und Athlon 64 bestanden CPUs aus einem einzigen Rechenkern, wobei Intel das sogenannte Hyper Threating bereits beim Pentium 4 HT eingeführt hat, was ihm ermöglichte, zwei Threads gleichzeitig zu berechnen. Mit Pentium D und Athlon X2 begann dann die Einführung der mehrkernigen Prozessoren.
Mittlerweile gibt es für Privatanwender Prozessoren mit bis zu sechs physikalischen Prozessorkernen (AMD Phenom II X6, Intel Core i7). Dabei kann der Core i7 von Intel dankt Hyper Threating beispielsweise schon 12 Berechnungen gleichzeitig durchführen. Im Profisegment (Server, Supercomputer) sind Prozessoren mit bis zu 12 physikalischen Kernen verfügbar, von denen sich wiederum mehrere auf einem entsprechenden Mainboard unterbringen lassen.
Auf der IDF in Peking demonstriert Intel jetzt eine Techdemo der Vision Engine 8 von Trinigy, die alle 12 Threads (6 physikalische Kerne x 2 Threads durch Hyper Threating) auslastet.
