Core i7 knackt 7 GHz-Marke
Mittlerweile gehört es bei vielen PC-Freunden zum guten Ton und ist aus den einschlägigen Hardwareforen gar nicht mehr wegzudenken, selbst Boardpartner der Chiphersteller und Hardwareveredeler tun es: das Übertakten der Hardware. Insbesondere CPUs und GPUs werden von den Herstellern physikalisch identisch dennoch als verschiedene Produkte für verschiedene Preisklassen auf den Markt gebracht, in dem man einfach die Taktraten reduziert und teilweise noch Einheiten deaktiviert. Vor allem ersteres lässt sich aber leicht manuell wieder korrigieren und sogar über die Werte des Topmodells hinaus steigern. Dabei hat man die Wahl zwischen dem Übertakten im Bios oder einem von unzähligen Softwaretools. Allerdings sollte man es hierbei nicht übertreiben, denn damit kann man die Hardware beschädigen oder gar zerstören. Bei modernen Komponenten haben die Hersteller aber mittlerweile auch sicherheitseinstellungen vorgenommen, so dass sich viele Mainboards bei einem fehlgeschlagenen Übertaktungsversuch einfach auf Werkseinstllung zurücksetzen, CPUs mit einer geringen Taktrate nach dem Neustart laufen und GPUs sich selbst runtertakten, wenn sie zu heiß werden.
Wichtig beim Übertakten ist es unter anderem, immer die Temperaturen der übertakteten Komponenten im Auge zu behalten und für ausreichend Kühlung zu sorgen. Wirklich gefährlich wirds beim Übertakten für die Hardware immer dann, wenn die Kernspannung erhöht wird, um so höhere Taktraten stabil hinzubekommen. Von der Kernspannung sollten Anfänger daher lieber die Finger lassen, wenn sie Ihre kostbare Hardware nicht aufs Spiel setzen wollen.
Ganz bewusst die Voltzahl bis an ihr Limit zu erhöhen um die größtmögliche Taktrate und somit die größtmögliche Leistung zu erreichen, machen hingegen Profiübertakter wie HiCookie aus Taiwan. Gekühlt wird da auch nicht mehr mit Lüftern auf Kühlrippen, sondern mit flüssigem Stickstoff, um die Hardware trotz extrem gesteigerter Abwärme infolge der Übertaktung auf Minustemperaturen zu halten, da dies zusätzlich eine Steigerung der Taktraten erlaubt.
Dass das auf dauer für die Hardware nicht gesund und auch nicht sonderlich alltagstauglich ist, versteht sich von selbst. Aber darum geht es auch gar nicht. Es geht nur um eins: die Jagd nach Rekorden.
So hat es jetzt besagter Profiübertakter HiCookie geschafft, Intels aktuellen Core i7 auf sagenhafte 7.041,4 MHz zu übertakten. Damit wurde offiziell erstmalig mit einem Core i7 die 7 GHz-Marke überschritten. Um diesen Wert zu erreichen, musste HiCookie die Kernspannunge seines Core i7 980X mit “Gulftown”-Kern von 1,375 Volt auf ganze 1,984 Volt anheben. Der Referenztakt wurde auf 190,31 MHz hochgetaktet und der Multiplikator auf 37 erhöht. Für diesen Rekordversuch waren allerdings nur zwei der insgesamt sechs CPU-Kerne aktiviert.


[...] so erhöht man auch die Rechengeschwindigkeit. Besonders beliebt ist dieses Vorgehen bei den CPUs und den Grafikkarten. Neben Einstellungsmöglichkeiten im jeweiligen Bios bieten diverser Hard- und [...]